Grade AI

KI-Testfragen aus deinen eigenen Notizen: wie es funktioniert und was du prüfen solltest

Wie Grade AI Multiple-Choice-Fragen aus einem Thema, Fotos von Notizen, PDFs oder Word-Dokumenten entwirft, was die KI bekommt und was nicht, und wie du die Fragen vor dem Drucken prüfst.

· 4 Min. Lesezeit · English · Čeština · Polski · Slovenčina

Kurz gesagt: In Grade AI kannst du die Multiple-Choice-Fragen eines Tests von der KI entwerfen lassen, entweder aus einem Thema, das du eintippst, oder aus deinen eigenen Unterlagen: Fotos von Notizen, PDFs, Word-Dokumente oder Textdateien. Du kannst angeben, für wen der Test ist und worauf er sich konzentrieren soll. Die Fragen landen im Editor, wo du sie prüfst und änderst, bevor etwas gedruckt wird. Die KI zu nutzen ist freiwillig.

Was du der KI geben kannst

Fragen aus deinen eigenen Unterlagen bleiben nah an dem, was du wirklich unterrichtet hast, und an deinen Worten. Ein Thema allein ergibt allgemeinere Fragen.

Was du einstellen kannst

Vor dem Drucken prüfen

KI-Entwürfe sind ein Anfang, kein fertiger Test. Geh vor dem Drucken jede Frage durch:

  1. Stimmt die richtige Antwort wirklich? KI kann sich sicher irren, besonders bei Zahlen, Daten und Namen.
  2. Ist genau eine Antwort richtig? Eine zweite Antwort, die „auch irgendwie stimmt", macht die Frage unfair.
  3. Sind die falschen Antworten glaubwürdig? Gute Ablenker sind Fehler, die Schüler wirklich machen. Offensichtlich alberne Antworten machen eine Frage zu leicht.
  4. Passt es zu dem, was du unterrichtet hast? Streich Fragen zu Stoff, den die Klasse noch nicht hatte.
  5. Ist die Formulierung für dieses Alter klar? Kürze lange Fragen; auf dem Bogen hat jede Frage nur begrenzt Platz.

In der App lässt sich alles bearbeiten: die Frage, jede der vier Antworten und welche richtig ist.

Was die KI bekommt und was nicht

Grade AI nutzt die KI von Anthropic, um die Fragen zu schreiben. Sie bekommt nur, was du ihr dafür gibst: das Thema, deinen Hinweis zu Schwerpunkt und Zielgruppe und die Unterlagen, die du hochlädst. Sie bekommt nicht deinen Namen, deine E-Mail und nichts über Schüler: keine Namen, keine Antworten, keine Ergebnisse und keine Fotos von Antwortbögen.

Hochgeladene Dateien speichert Grade AI nicht. Sie gehen innerhalb der Anfrage an die KI und sind weg, sobald die Fragen erstellt sind. Laut seinen Bedingungen nutzt Anthropic Daten, die über seine API geschickt werden, nicht zum Trainieren von Modellen und löscht sie innerhalb von 30 Tagen. Alle Details stehen in der Datenschutzerklärung (englisch).

Grenzen

Häufige Fragen

Muss ich die KI benutzen?

Nein. Du kannst jede Frage selbst schreiben. Die KI ist eine Abkürzung, keine Pflicht.

Kann die KI Fehler machen?

Ja. Deshalb gehen die Fragen zuerst in den Editor. Prüf vor dem Drucken bei jeder Frage die richtige Antwort.

Werden meine Notizen irgendwo gespeichert?

Nicht bei Grade AI. Die Dateien gehen innerhalb der Anfrage an die KI und werden in der App nicht gespeichert. Anthropic löscht API-Eingaben innerhalb von 30 Tagen und trainiert nicht damit.

Kann die KI Fragen auf Deutsch schreiben?

Ja. Die KI schreibt in der Sprache, die für KI-Fragen eingestellt ist, und das ist die Sprache der App, solange du sie nicht änderst. Es kann jede der zehn Sprachen der App sein, eine Englischlehrerin kann also die App auf Deutsch nutzen und die Fragen auf Englisch bekommen.

Probier es beim nächsten Test.

Klasse anlegen, Bögen drucken, Zeit stoppen. Gescannt wird am Handy. Erstellen und Drucken gehen auch im Browser.

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